Das Offshoreseglerinnen-Board

Jessica Klingelhöfer
Jessica Klingelhöfer
Erster Vorsitz
Moin, ich bin Jessica, IT-Projektmanagerin, und erst mit Anfang 20 zum Segeln gekommen. Angefangen auf Traditionsseglern über Jollen bis hin zum Offshoresegeln ist alles mit dabei. Die Nordsee ist mein Heimatrevier und offshore fühle ich mich Zuhause. Ich bin durch den Kontakt mit The Magenta Project zu den Offshoreseglerinnen gekommen und finde die Gemeinschaft und Förderung von Frauen im Segelsport einfach großartig. Die Community ist bereits groß und sie kann weiter wachsen. Ich möchte den Verein bei dem weiteren Wachstum unterstützen und Frauen noch mehr Möglichkeiten im Segelsport bieten. Von Anfängerinnen bis Profis, von Fahrtensegeln bis Regatta – die Vielfalt macht uns aus und es gibt nichts wichtigeres als den Einstieg ins Segeln so leicht wie möglich zu machen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam mit Freude auf dem Wasser zu sein.


Kerstin Zillmer
Kerstin Zillmer
Zweiter Vorsitz
Ich bin Kerstin Zillmer, Gründerin und Chefredakteurin von float. Offshoresegeln gehört zu den Kernthemen des Wassersportmagazins, das online auf deutsch und englisch berichtet. Seit vielen Jahren schreibe ich über Frauen im Offshoreracing. Ich initiierte unteranderem die Zusammenarbeit der Offshoreseglerinnen mit dem Magenta Project.


Merle Aschenbrenner
Merle Aschenbrenner
Vorstand Finanzen
Das Segeln wurde mir quasi in die Wiege gelegt – mein Opa und mein Vater haben die Leidenschaft fürs Wasser schon früh an mich weitergegeben. Angefangen hat alles klassisch im Opti, dann ging’s weiter mit dem Hobie Cat 16 – schnell, wild, nass. Später segelte ich auf größeren Booten, vor allem auf Urlaubstörns. Diese Momente auf dem Wasser waren für mich immer mit Freiheit, Abenteuer und Naturverbundenheit verbunden.
Dann kam das Studium im Bereich Wirtschatfspädagogik, der Berufseinstieg im Konzern – und plötzlich war ich lange nicht mehr auf dem Wasser. Es hat etwas gefehlt. Erst durch einen Zufall – oder vielleicht war es Schicksal – bin ich über Instagram auf die Offshore Seglerinnen aufmerksam geworden. Und dann nahm alles (endlich wieder) seinen Lauf.
Die Offshore Seglerinnen sind für mich viel mehr als nur ein Segelprojekt. Es ist ein Raum, geschaffen von Frauen für Frauen – in einem Sport, der noch immer stark männerdominiert ist. Viele Frauen trauen sich oft weniger zu, obwohl sie genau das gleiche Potenzial haben wie ihre männlichen Kollegen. Genau hier setzen die Offshore Seglerinnen an. Sie machen Mut, schaffen Sichtbarkeit und ermöglichen echte Teilhabe – auf dem Wasser, im Cockpit, am Ruder.
Ich hoffe, mit meiner Teilnahme auch einen kleinen Teil dazu beitragen zu können, mehr Frauen im Segelsport zu empowern und zu supporten. Denn am Ende geht’s nicht nur ums Segeln – sondern auch darum, gemeinsam neue Wege zu gehen


Jule Rohlf
Jule Rohlf
Beisitz Onboarding
Ich bin Jule, 25 Jahre alt, Bauingenieurin im Bereich Projektmanagement und habe meine Wahlheimat in Wismar gefunden. Hier bin ich Mitglied im Akademischen Segelverein Wismar (@asw_ev), wo ich meine große Leidenschaft fürs Offshoresegeln auslebe. Was mich daran fasziniert? Es sind die ständigen Herausforderungen, die immer wieder neu sind. Keine Situation gleicht der anderen: Mal sind neue Leute an Bord, die man erst kennenlernen muss, mal wurde am Boot etwas verändert, es gibt neue Dinge auszuprobieren oder man selbst ist neu an Bord. Und das Wetter? Das bleibt sowieso immer unberechenbar. Genau das macht es für mich so spannend.
Mein größtes Ziel beim Offshoresegeln ist es, den Spaß niemals zu verlieren. Für mich ist Segeln der perfekte Ausgleich zum Alltag. Ich möchte so viele Abenteuer wie möglich erleben, immer wieder über meine Grenzen hinausgehen, tolle Menschen treffen und dabei so viel wie möglich lernen. Wer weiß – vielleicht segle ich eines Tages um die Welt. Und wenn das Ganze dann auch noch schnell geht, wäre das natürlich umso besser.
An Bord habe ich schon so ziemlich jede Position ausprobiert – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Besonders gerne bin ich Skipperin und Pit, aber eigentlich macht mir alles Spaß, egal ob Groß, Trimm, Mast, Vorschiff oder Smutjin.
Mein Tipp für andere Frauen, die ins Offshoresegeln einsteigen wollen? Macht es einfach! Wenn ihr das wollt, dann sagt es laut. Seid offen, ehrlich, selbstbewusst – und manchmal auch ein bisschen frech. Macht euch keine Gedanken darüber, was andere von euch denken. Was zählt, ist das Hier und Jetzt. Es geht immer mal etwas schief, selbst bei erfahrenen Segler:innen. Habt keine Angst vor Fehlern, lasst euch nicht einschüchtern und probiert euch aus!


Anjola Ernst
Anjola Ernst
Beisitz Öffentlichkeitsarbeit
Ich bin Anjola und lebe in Kiel – also dort, wo die Förde zum Alltag gehört und der Wind meist die Richtung vorgibt.
Mit dem Dickschiffsegeln hat bei mir alles in der Schulzeit begonnen und seitdem hat mich das Segeln nicht mehr losgelassen. Ich habe selbst Optiunterricht gegeben, meine Sommer in der Dänischen Südsee verbracht und in der Segelbundesliga viel Regattaerfahrung sammeln können.
Über die Jahre und viele Inshore- wie Offshore-Regatten hinweg wurde klar: Wir brauchen mehr Frauen in der Offshoreszene. Und diese müssen gehört und sichtbar gemacht werden.
Die Offshoreseglerinnen begleite ich seit ihrer Geburtsstunde – als Teil der Gründungscrew. Die Idee für OSS wurde 2021 geboren, als wir als einzige Frauencrew bei der Rund-Bornholm-Regatta an den Start gingen.
Seitdem wächst unser Netzwerk stetig. Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele starke und engagierte Frauen durch OSS zusammenfinden. (Dieses wachsende Netzwerk steht für Mut, Inspiration und Sichtbarkeit.)
OSS verbindet Frauen, die etwas bewegen wollen – und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.


Lea Beele
Lea Beele
Beisitz Sponsoring
Ich bin Lea und seit März 2022 ein Teil des RubiX-Teams und damit auch ein Teil der Offshoreseglerinnen geworden.
Aufgewachsen an der Elbe und durch den typischen familiären Einfluss, ist das Segeln seit der Kindheit eine große Leidenschaft und aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.
Neben dem Fahrtensegeln und dem ORC-Segeln bin ich zudem viel auf der J/70 unterwegs und segle unteranderem im Hamburger Segel-Club Bundesliga-Team. Außerdem bin ich im Vorstand des HSCs engagiert.
Ich unterstütze gerne Frauen dabei ihren Weg im Segeln zu finden – ob „entspannt“ beim Fahrtensegeln als auch auf dem Weg zum Regatta-Segeln. Eigeninitiative und Netzwerk sind dabei die beiden entscheidendsten Aspekte!

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